Brigitte.de: Umfrage – Wie nah geht Ihnen die Euro-Krise?

Zypern-Umfrage

Die Euro-Krise ist in Zypern angekommen. Am Wochenende wurden die Konten aller Zyprioten eingefroren. Um einen wichtigen Finanzzuschuss für ein Rettungspaket zu bekommen, muss Zypern 5,8 Milliarden Euro an Brüssel zahlen. Über einen Freibetrag für die kleinen Sparer wird heftig debattiert. Wie stehen Frauen in Deutschland dazu? Drohen solche Verhältnisse auch hierzulande? Wir haben Frauen in Hamburg gefragt.

Die Ergebnisse meiner Umfrage hier:

http://www.brigitte.de/frauen/gesellschaft/zypern-krise-1160423/

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Neon.de: Habt ihr ein Lebensziel?

Als ich über Weihnachten zu Hause war, fragte mich mein kleiner Bruder, ob es irgendwas gibt, worauf ich hin arbeite – etwas, was größer ist als die Klassiker „cooler Job“, „eine Familie gründen“, „Weltreise“, oder „das Auto xy kaufen“.  Da war ich erst mal baff. Ich konnte ihm keine zufriedenstellende Antwort geben. Und als er sich murrend, enttäuscht von meiner „nen coolen Job finden“-Antwort, aus meinem Zimmer verdrückte, wurde ich nachdenklich.

Was ist aus meinen großen Lebensträumen geworden? Hat mich etwa das reale Leben eingeholt und alle meine riesigen, unerreichbaren Ziele über Bord geworfen? Aber was ist überhaupt so schlimm daran, den Traum einer Familie zu haben. Heißt das, man ist gewöhnlich, langweilig, profan, nur weil man nicht den Wunsch hat, in die Geschichtsbücher einzugehen, der größte Filmemacher aller Zeiten zu werden oder als erster Mensch den Mars zu betreten?

Es stimmt schon. Berühmte und erfolgreiche Menschen, wie zum Beispiel Quentin Tarantino, hatten schon in jungen Jahren einen Traum, von dem sie sich nicht abbringen ließen. Tarantino (er war übrigens Legastheniker) brach mit 15 die Schule ab, begann eine Schauspielausbildung und arbeitete in einer Videothek. Auf einem Silbertablett serviert wurde ihm sein Erfolg ganz sicher nicht. Ausdauer, Können und wahrscheinlich eine Portion Glück gehören einfach dazu.

Wie seht ihr das? Habt ihr ein konkretes Lebensziel (mehr als nur einen coolen Job zu haben, oder eine Familie zu gründen?) Oder braucht man so was gar nicht um glücklich zu sein?

Die Reaktionen der NEON-User zur Debatte auf Neon.de

Neon.de: Leck mich!

Welcher Streittyp bist du?

Streiten muss gelernt sein. Aber leichter gesagt als getan. Wie wichtig gesundes Streiten für eine Beziehung ist, zeigt eine Paar-Studie. Diese besagt, dass Ärger runterzuschlucken, anstatt den Partner zu konfrontieren, sogar tödliche Folgen haben kann. (Au weia – ich werde sterben!)

Für die Studie wurden Paare in vier Gruppen unterteilt. In der ersten Gruppe (…)

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Neon.de: Kopf oder Bauch?

Traust du deinem Bauchgefühl?

Manchmal muss man nicht groß nachdenken, man weiß was die richtige Entscheidung ist – dank des Bauchgefühls. Der Entschluss fällt, ohne den Verstand aktiv eingesetzt zu haben. Und das Interessante: Oft liegt man damit gar nicht so verkehrt.

Das Bauchgefühl an sich, obwohl jeder weiß was es ist, ist gar nicht so einfach zu erklären. Laut des Psychologen Professor Dr. Gerd Gigerenzer ist Intuition „gefühltes Wissen“, das schnell im Bewusstsein ist, von dem man aber die Gründe nicht kennt.” Bauchgefühle beruhen auf überraschend wenig Informationen und funktionieren dennoch. Die Intuition setzt sich aus Erfahrungswerten und Strategien, wie man mit neuen Situationen umzugehen hat, zusammen.

Aber kennt ihr dass, wenn euer innerer Kompass in bestimmten Situationen durchdreht und rot sieht? Etwa wegen schlechter Erfahrungen wie Betrug oder zwischenmenschschlichen Enttäuschungen? Wer einmal betrogen wurde, wird höchstwahrscheinlich aus seinem Bauchgefühl nicht mehr schlau und baut Misstrauen auf.

Ich wurde zum Beispiel vor Jahren auf dem Weg nach Hause von einer Frau, so um die 35, um Hilfe gebeten. Es war Winter und sie stand nur im Pulli vor ‘ihrer’ Haustür, drei vier Häuser von meiner Wohnung entfernt. Sie war offensichtlicherweise in Not. Total aufgelöst berichtete sie mir, dass sie sich gerade ausgeschlossen hätte nachdem sie einen Anruf von ihrem Mann bekommen hätte, dass ihre zwei Kinder mit ihrer Schwiegermutter in einem Autounfall verwickelt waren und nun im Krankenhaus lägen. Da sie nun nicht mehr an Jacke und Portemonnaie kam, bat sie mich um etwas Geld, um ein Taxi nehmen zu können, um so schnell wie möglich zu ihren Kindern zu kommen. Als quasi Nachbarin versprach sie das Geld sofort und doppelt und dreifach zurückzugeben. Zwei Wochen später hab ich sie die gleiche Masche mit einem Mann auf der gleichen Straße ein paar Häuser weiter abziehen gesehen. Den Mann hab ich gewarnt ihr kein Geld zu geben. Mein Geld hab ich natürlich nie wieder gesehen.

Seitdem lässt mich mein Bauchgefühl im Stich, wenn mich Menschen, die ich nicht kenne auf der Straße um Hilfe beten. Ich könnte heute nicht mehr mit Sicherheit sagen, dass ich einen echten Notbedürftigen von einem Lügner unterscheiden könnte.

Kennt ihr das? Gibt es Situationen in denen euch die richtige Intuition im Stich lässt? Oder lagt ihr mit eurem Bauchgefühl bis jetzt immer richtig?

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Neon.de: Benedikt, es reicht!

Hat die katholische Kirche ausgedient?

Ungläubig war ich, im wahrsten Sinne des Wortes, als letzte Woche der Fall der jungen Frau bekannt wurde, die nach einer eventuellen Vergewaltigung von zwei katholischen Krankenhäusern abgewiesen wurde. Die Ärzte hatten Angst, die Pille danach verschreiben zu müssen.

Abtreibung, dazu gehört auch die Pille danach, verstößt gegen die katholischen Auflagen. Die diensthabenden Ärzte hatten Sorge, bei Verstoß gegen diese ihre Karriere zu gefährden. Dass die junge Frau bereits die Pille danach von der behandelnden Notfallärztin verschrieben bekommen hatte, die das Opfer zur Spurensicherung an die beiden Krankenhäuser überweisen wollte, machte keinen Unterschied. Die 25-jährige wurde schließlich in einem evangelischen Krankenhaus aufgenommen, wo die Spurensicherung vorgenommen wurde.

Es handle sich um ein Missverständnis, hieß es auf einer Pressekonferenz des katholischen Trägers der Krankenhäuser. Dass die junge Frau gleich zweimal mit derselben Begründung abgewiesen wurde, sei reiner Zufall.

Ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie ein christliches Krankenhaus jemandem Notbedürftigen Hilfe verweigern kann und damit die Täter schützt. Aber das ist nicht das einzige Mal, dass die katholische Kirche in den letzten Monaten in die Negativschlagzeilen gekommen ist. Das Forschungsprojekt zum sexuellen Missbrauch innerhalb der Kirche unter Leitung des niedersächsischen Kriminologen Christian Pfeiffer ist vor zwei Wochen gescheitert. Pfeiffer hatte der Kirche Zensur und Aktenvernichtung vorgeworfen. Er sagte das Projekt sei “an den Zensur- und Kontrollwünschen der Kirche gescheitert”. Die Kirche hat das zurückgewiesen.

Im letzten Jahr rügte der Vatikan amerikanische Nonnen, wegen falscher Prioritäten: die Nonnen kümmerten sich zu viel um soziale Gerechtigkeit und Armutsbekämpfung und schwiegen zu Themen wie Homo-Ehe oder Abtreibung. Ich persönlich habe meine Konsequenzen gezogen: Wegen unüberbrückbaren Differenzen werde ich aus der Kirche austreten. Für mich ist die katholische Kirche als Institution untragbar geworden und ich möchte sie nicht mit Steuern weiter unterstützen.

Wie seht ihr das? Hat die (katholische) Kirche ausgedient? Oder gehört es einfach zu einer Jahrtausende alten Institution, dass sich bestimmte Positionen niemals verändern können?

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Neon.de: Waffendebatte

Sollte der Waffenverkauf in den USA verboten werden?

Unvorstellbares Grauen. Für viele Eltern brach am Freitag in Newtown, Connecticut, die Welt zusammen. Adam Lanza, ein 20-jähriger Autist, schoss in einer Grundschule um sich und tötete 20 Erstklässler und sechs Erwachsene. Danach erschoss er sich selbst.

Das Massaker hat erneut die Debatte um eine Verschärfung des Waffengesetzes in den USA ausgelöst. Präsident Barak Obama, der (…)

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Neon.de: “Leben mit dem Tod”

Was haltet Ihr von der ARD-Themenwoche?

Er betrifft jeden. Der Tod. Er ist fester Bestandteil unseres Lebens. Manche von uns haben schon erfahren, wie es ist einen Verwandten oder einen Freund zu verlieren. Trotzdem ist das Thema in unserer Gesellschaft tabuisiert. Man spricht nicht gern darüber, hat Angst vor der Konfrontation und verdrängt den Tod. Bis es nicht mehr geht.

Die ARD behandelt seit Montag die Themenwoche „Leben mit dem Tod“. Ziel und Zweck ist es zu informieren, zu beraten und die Sprachlosigkeit im Angesicht von Tod und Trauer zu überwinden und dem Verdrängen entgegenzuwirken. Durch Reportagen, Dokumentationen, Diskussionen und verschiedene Aktionen – z.B. „Aktion Schulstunde“, in der Schüler und Lehrer zusammen versuchen Antworten auf Schicksalsschläge zu finden – werden über die Massenmedien emotionale Akzente gesetzt, die zum Denken anregen sollen.

Geworben wird für die Thematik unter anderem mit einer Plakatkampagne. Die Plakate hängen an vielen Bus- und Bahnhaltestellen. In großen Buchstaben kann man dort lesen “Sie werden sterben. Lasst uns darüber reden.”

Was haltet Ihr von der diesjährigen Themenwoche? Wird sie helfen, die Angst vor dem Tod zu mildern? Oder findet Ihr zum Beispiel die Plakatkampagne zu aufdringlich und störend?

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Human Barbie Doll vs Natural Beauty

Child beauty pageants, photoshopped beauty queens and now even a Ukrainian human Barbie.

21-year-old Valeria Lukyanov underwent extensive plastic surgery to look like the iconic doll and has attracted a lot of global media attention. Her Facebook page is reportedly one of the most visited sites in Russia. And she really looks like Barbie, doesn’t she.

What has happened to natural beauty? Natural-glowing skin and faces, healthy bodies and a smile to die for? Where does this obsession to look like a plastic object come from? No doubt, Valeria looks picture-perfect but what has she done to herself? How will she look like when she grows older? Maybe like Jocelyn Wildenstein? Eurgh!

And what the heck is wrong with mothers who put their young daughters through the ordeal of beauty pageants. It is just disturbing how the kids look all sexed up and weirdly grown-upish under layers of make up and hair extensions.

Messed up plastic looks

There is much more to beauty than a pretty face and double Ds. We all know external beauty fades.

There is nothing wrong with beautifying yourself and getting the most out of your looks. But to aspire to look like a plastic object is just messed up. Why reduce yourself to only appearance?

What are these women aiming for? Wealth? Fame? Love? – Well, here it depends on the definition of love, but I am sure that the “love” they receive from men is not the kind of love I am looking for.

Flaws and all

The most beautiful women I have met all have a personality to aspire to. Undeniably, they probably go through daily beauty regimes themselves but still there is more to their beauty.

None of them is flawless. But they needn’t to be as their flaws are part of them and make them even more beautiful. To me, the beauty of these women stands in stark contrast to the one-dimensional beauty human dolls can showcase.

It is soothing to be in the presence of those women and listen to their life experiences and stories. They are confident, self-sufficient and settled in their bodies and personalities. They radiate happiness.

How much fun do you think it is to hang out with a human doll? Mhh, I am sure they have a lot to share when it comes to recovering from plastic surgery.

All I can say is, embrace yourself, flaws and all. Take care of your internal and external well-being to achieve ever lasting beauty that can’t be matched with fake, sexed up looks.

South Africa’s attitude problem – rape crisis

South Africa Gang Rape

A viral video showing the gang rape of a mentally ill 17-year-old girl has sparked an international debate on the exceptionally high rape rate in South Africa.

A women gets raped every 26 seconds in South Africa – where the video was shot – according to an Al Jazeera report. Every 26 seconds. That is just shocking, appalling and extremely saddening.

It is estimated that over 40 percent of South African women will be raped in their lifetime. A study conducted by South Africa’s Medical Research Council reveals that more than a quarter of men admit to having raped, and 46 per cent of those said they had raped more than once.

In a country that has a proud polygamist as president who has been accused – and acquitted – of rape, the attitude towards women is more than questionable. President Zuma, who is part of the Zulu culture, told the court that the woman had dressed provocatively and that it was against Zulu culture for a man to leave a sexually aroused woman unsatisfied.

‘Peer bonding’ motivation behind gang rape

A convicted rapist on The Stream programme by Al Jazeera, said the way women dress triggers rape. In his view, a woman wearing certain clothing is not showing “respect” towards him and deserves to be punished. Other rapists quote “peer pressure” or “peer bonding” as reasons for engaging in gang rape. 

South Africa’s men have deep-rooted attitude problems when it comes to women and sadly also children. It gives them a feeling of masculinity to gain power of someone’s body through rape. And they often do so with impunity:

Only 1 in 9 rapes are reported because victims mistrust the police. They fear secondary victimisation as the conviction rate is low and the element of corruption is widely spread.

The gang rape of the 17-year-old wasn’t reported to the police either but one of the perpetrators passed the video on to a journalist who then passed it onto police.

Culture of human rights is needed

South Africa has one of the most liberal constitution when it comes to personal rights, which makes one wonder how come the rape rate is so appallingly high.

There are a range of different motivations behind rape but according to Kristen Dunke, Professor at Emory University “fundamentally, rape is always about power and control”. Perpetrators are trying to punish somebody for certain behaviours or for “not behaving in a gender appropriate way”.

With this statement she is also addressing the frequent occurrence of “corrective” or as she prefers to call it – homophobic – rapes in South Africa.

In order to change this violent and destructive mindset that is currently deeply embedded in the South African culture, this mindset has to be replaced by a culture of human rights and a culture of fundamental respect for sexual identities that values consent.

Photo by Henderson Images

Shorthand vs.Technology – Is shorthand really a dead skill?

Previously celebrated as one of the core skills of journalists, secretaries and other jobs which require quick and accurate transcription of the spoken word, shorthand is one of the fields of expertise that seems to lose more and more momentum.

This transcription technique, which looks like hieroglyphics to the untaught and once was a must to find work in the above mentioned fields, is now only rarely taught at higher institutions that educate the new generation of journalists. It is also is no longer requested by all potential employers.

The market is flooded with different types of voice recording devices, including apps for the iPad or iPhone which sell at less than £1. Voice recorders are available in hundreds of forms, colours, price ranges and can be purchased literally everywhere. But is shorthand really a dead skill?

‘Shorthand still the reality’

Can something that has enjoyed such high level of respect and dependency really become obsolete? It would not be the first time a once highly appreciated skill turned first old-school, then a rarity and then became extinct. Think of Morse coding, for example. It was once celebrated as an irreplaceable messaging tool and has now been completely replaced by modern ways of communication.

For Guy Toyn, shorthand is still the reality. He is the founder of Court News UK – a news agency which specialises in court reporting – and is located in the basement of the old Bailey, the most famous criminal court in the world. He would not think of taking on an intern or employee who does not master the skill.

In court, any kind of recording device, including mobiles, are strictly forbidden. They have to be deposited at corner shops nearby for horrendous fees. As new technologies are out of reach and taking longhand notes during trials would lead to a tremendous risk of errors which could potentially lead to contempt of court and therefore fines or even jail sentences, court reporters still cannot do without shorthand.

‘Essential for print and online journalists’

Helen Briggs, the online health editor of the BBC, commands the skill too and stresses that it is “an essential skill for online and print journalists” still today. She does not want to comment on the fact that many universities do not teach shorthand anymore, but points out that it is not common for broadcast journalists to need the skill.

During her job interview, the BBC did not want to know if she mastered the skill because, as she points out, in the BBC, many employees enter through a variety of routes.

Ms Briggs also owns a voice recorder as a backup device and tells me that the BBC prepares to replace voice recorders with iPhone apps in the near future.

Alexia Dellner, a journalism post-graduate student, decided to take evening classes to learn shorthand outside of university at her own expense. “It is definitely money well spent”, she says. “I think that, in the current job market, anything I can do to make me stand out a little is only a good thing!”

So when you face the question whether to learn shorthand, which is indeed a strenuous task and takes time and practise, the question you have to ask yourself is in which field of journalism you want to work in.

The question is – in which field do you want to work?

Journalists who want to work in a high turn around atmosphere, for example those who attend news conferences frequently and have to send their copy to their employers as quickly as possible to beat the competition, still heavily rely on the skill.

They simply do not have time to listen to a tape recording after the event to get the facts right. Time is money in certain fields and news agencies heavily rely on quick and efficient writers. Also, shorthand notes can count as legal evidence.

Even if you work in a monthly publication where you have the time to listen back to recordings of interviews or conferences, shorthand still makes work easier, even though it is not a must anymore.

Voice recorders certainly make life more convenient for journalists in many ways, but they have not replaced the ancient skill of shorthand altogether. Although not all employers request the skill anymore, it certainly does open doors to a wider job market.

Photo by x-ray delta one